Wenn ich euch so betrachte - wie ihr hinter Besitz und Ruhm herrennt, nach An- und Aussehen strebt - wie ihr euch versteckt, eure Wünsche und Gedanken tarnt im farblosen Gerede über dies und das und nicht wissen wollt, was in euch ist, dann meine ich manchmal, ich sehe einem Puppentheater zu, bin glücklich, nur Zuschauer zu sein und frage mich: Wer lässt die Puppen tanzen?

Haben Sie einen Witz schon mal so oft gehört, dass Sie vergessen haben, was daran komisch ist? Und dann hören Sie ihn wieder und plötzlich ist er ... wie neu. Und Sie erinnern sich, warum Sie ihn das erste Mal so schön fanden. (Big Fish)



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... May your smile shine on ...

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Da ich weiß, dass dieser Sommer erstmal der letzte ist, den wir wirklich zusammen verbringen können, versuche ich im Moment einfach die Zeit zu genießen und nicht an die Veränderungen zu denken...
Der Gedanke an eine Veränderung macht mir irgendwie Angst - auch wenn es so an der Zeit dafür ist! Theoretisch könnte man das letzte Jahr einfach streichen, es würde letztendlich keinen großen Unterschied machen. Viel verändert hat sich in diesem Jahr nämlich nicht. Um genau zu sein: Es hat sich NICHTS verändert (bis auf vielleicht den einen Kratzer mehr im Auto) ... Mich macht dieses Auf-der-Stelle-treten krank.
Andererseits ist da natürlich das komische Gefühl im Magen, wenn ich an das Ungewisse denke, das mir bevorsteht. Ich war wahrscheinlich noch nie so auf mich allein gestellt wie ich es bald sein werde.
Um es zusammenzufassen: Ich genieße dieses Gefühl der Veränderung nur teilweise.

10.8.09 18:38


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And all of that time you thought I was sad I was trying to remember your name

God that was strange to see you again, introduced by the friend of a friend. Smiled and said 'Yes I think we've met before' - in that instant it started to pour...

1.6.09 17:16


Alle, die uns deprimieren - sie müssen kapitulieren ...  

Ich sitze draußen, die Sonne scheint und jetzt hab ich erstmal drei Tage frei ... Nicht genug, um den Alltag zu vergessen, aber ich werd mein Bestes geben.

29.5.09 17:11


Ich weiß, dass das, was ich schreibe, wirkt, als wäre ich in Marc verliebt.
Ich meine, ich war auch froh, Christina, Elena und Co wiederzusehen, und bei Marc war das auch wirklich etwas anderes (auf eine komische Art und Weise). Mich hat sein Lächeln, als wir uns dann wiedergesehen haben, auf einen Schlag irgendwie glücklich gemacht.
Das war heute so ähnlich ... Ich saß im Zug nach Hause, er stand am gegenüberliegenden Bahngleis um zum Training zu fahren. Als wir beide in unseren Zügen saßen, haben wir uns zugewunken und gelächelt - das ist nichts ungewöhnliches, aber zu sehen, dass er sich gefreut hat mich zu treffen, hat mich fröhlich gemacht. Als mein Zug losfuhr, hatte ich mein Lächeln jedenfalls noch auf dem Gesicht.
Wir kennen uns jetzt schon wirklich lange, waren zusammen im Kindergarten und haben zusammen Fische gemalt, waren auf den selben Schulen, haben zusammen den Führerschein gemacht ... Mir bedeutet diese Freundschaft viel, unsere Diskussionen machen mir Spaß, ich freue mich eigentlich jedes Mal, wenn wir uns wiedersehen - ich kann mir langsam nicht mehr vorstellen, ihn nicht täglich zu sehen, bzw nicht die Gewissheit zu haben, ihn nach einer gewissen Zeit einfach wieder zu sehen.

Ich weiß, dass das wirkt, als wäre ich verliebt.. Aber ich denke so ist es nicht - mir bedeutet unsere Freundschaft nur viel und das ist mir lange Zeit nicht bewusst gewesen.

16.5.09 14:16


Die letzte Woche in Italien war schön - wie Urlaub. Entspannend und vorallem hat mir das Ganze so viel Abstand vom Alltag gebracht, dass es sich einfach gelohnt hat zwölf Stunden im Bus zu sitzen...
Ich kann es kaum fassen, dass die Zeit dort so schnell verging.
 
Nach einem Urlaub kann es auch schön sein, wieder nach Hause zu kommen... Diesmal war ich allerdings nicht besonders froh, wieder daheim zu sein, denn mich hat nur eine leere Wohnung erwartet - das war irgendwie ein blödes Gefühl, denn in Italien war ich ständig unter Leuten, wir waren zu viert im Schlafzimmer - da war es schon ein wenig seltsam ruhig daheim.
Aber als Marc mich am Montag morgen im Zug angestrahlt hat, war ich wunschlos glücklich. Ich war irgendwie richtig froh, ihn wiederzusehen.

16.5.09 13:44


Gestern auf dem Weg zu Elena hab ich im Zug The Kite Runner weitergelesen. Schräg gegenüber von mir saß eine Frau, die ein Buch gelesen hat, das mir bekannt vorkam. Ich hab aber nicht weiter drauf geachtet, weil ich in die Geschichte vertieft war...
Beim Aussteigen bin ich an ihr vorbeigelaufen und hab gesehen dass das A thousand splendid suns war - daraufhin hab ich die Frau mehr oder weniger unbeabsichtigt offensiv angestrahlt. Wirklich nicht gelächelt, sondern ich hab so dämlich gestrahlt, dass mich die Frau etwas irritiert angesehen hat. Sie war allerdings auf eine positive Art und Weise irritiert, denn sie hat erfreut zurückgestrahlt. Zur Erklärung hab ich mein Buch, das ich in der Hand hatte, hochgehalten und sie hat sich sichtlich darüber gefreut. 

Diese Situation war erfrischend - ich finde solche Begegnungen, auch wenn sie keine Vorgeschichte und meistens keine Nachgeschichte haben, schön. Das ist eigentlich der Grund, aus dem ich ganz gerne Zug fahre... Denn nach solchen Begegnungen, auch wenn nie viel passiert, hebt sich meine Stimmung immer - ich bin immer wieder überrascht, wie viel so ein Lachen ausmacht und was solche kleinen positiven Rückmeldungen ausmachen...
 
PS: Das Buch habe ich gestern, obwohl ich eigentlich keine Zeit hatte, fertig gelesen...

30.4.09 17:03


Wer spricht von Siegen? Überstehn ist alles.
(Rilke)

28.4.09 17:16


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